Bei Dotmocracy (auch: Dotvoting) handelt es sich um eine Gruppenmethode zur demokratischen Ideenbewertung. Beim Dotvoting erhalten Gruppenmitglieder eine jeweils begrenzte Anzahl von Klebepunkten (alternativ: Textmarker), die sie nach gewissen Regeln auf die verschiedenen Vorschläge verteilen. Die Ideen mit den meisten Punkten “gewinnen”.

Demokratische Ideenbewertung mit Dotmocracy

Die Teilnehmenden erhalten bei Dotmocracy jeweils eine gewisse Zahl an Stimmen (z.B. in Form von Klebepunkten – daher auch der Name), die sie auf die generierten Ideen verteilen dürfen. Dabei sollten die Gruppenmitglied pro Idee nicht mehr als zwei Stimmen vergeben dürfen, damit das Endergebnis nicht zu stark durch einzelne Teilnehmende verzerrt wird. Am Ende werden die besten Ideen ausgewählt und weiterverwendet. Ideen ohne Punkte werden aussortiert. Die verbliebenen Ideen dienen als Reserve, falls sich bei der Weiterentwicklung der Top-Ideen Probleme ergeben.

Vorgehen bei der Ideenbewertung mit Dotmocracy

Für die Durchführung sollten die gesammelten Ideen auf einer für alle Teilnehmenden gut sichtbaren Tafel, einem Flip-Chart oder ähnlichem dokumentiert sein. Anschließend händigt der Moderator jedem Teilnehmenden eine zuvor festgelegte Anzahl von Klebepunkten aus. Die Gruppenmitglieder werden dann aufgerufen, ihre Klebepunkte auf die Ideen zu verteilen und anzubringen.

Sobald alle Teilnehmenden ihre Klebepunkte angebracht haben, werden die Ideen anhand ihrer Klebepunktzahl sortiert. Die Ideen mit den meisten Klebepunkten werden anschließend weiterentwickelt. Vorschläge ohne Klebepunkte werden verworfen. Ideen, die nicht zu den Top-Ideen gehören, aber mindestens einen Klebepunkt erhalten haben, werden als Reserve-Alternativen aufgehoben.

1 Kommentar zu “Dotmocracy

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