Ideen-Screening

Ideen-Screening ist eine simple Technik um Ideen zu bewerten. Im Wesentlichen besteht Idea-Screening aus drei Schritten:

  1. Festlegen von K.O.-Kriterien
  2. Screenen der Ideen nach den K.O.-Kriterien
  3. Festlegen, was mit Ideen zu geschehen hat

Vorgehen bei der Ideenbewertung mit Idea-Screening

Der Zeitbedarf hängt hauptsächlich von der Anzahl der zu bewertenden Ideen ab. Die Anzahl der Teilnehmer ist beliebig. Allerdings sollte bei mehreren Bewertern eine Regel vereinbart werden, wonach über die endgültige Gruppenbewertung (Annahme vs. Ablehnung) entschieden wird. Ein Moderator kann das Idea-Screening in Teams leiten und bei der Konsensfindung helfen.

Für die Einzelbewertung sind Schreibpapier und Schreibutensilien ausreichend. Für die Gruppenbewertung bietet sich ein Flipchart oder eine Pinnwand mit Moderationskarten an.

Die 3 Phasen des Idea-Screening sind:

  1. Festlegen von K.O.-Kriterien
    Ausgangsfrage: Welche K.O.-Kriterien sorgen für den Ausschluss von Ideen für das weitere Vorgehen? Beispiele: Kapazitätsengpässe, zu wenig Know-How, technologische Grenzen, Inkompatibilität zu Unternehmensstrategie, fehlender Kundennutzen, …
  2. Screenen der Ideen nach den K.O.-Kriterien
  3. Festlegen, was mit den Ideen zu geschehen hat
    Alternative 1: Idee weiterverfolgen und genauer analysieren
    Alternative 2: Idee in den Ideenspeicher für spätere Verwendung
    Alternative 3: Idee aufgeben/aussortieren

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